Perlenschmuck mit Familientradition - Unsere Firmengeschichte

Eigentlich begann alles mit einer kleinen Perle, die der junge Frank Nesper seiner zukünftigen Frau schenkte. Einer Perle mit einer herzförmigen Vertiefung in ihrer Perlmuttschicht. Jene Perle besiegelte nicht nur Yanas Liebe zu Frank, mit dem sie seit 1994 verheiratet ist; sie ist ebenso ein Symbol für ihre besondere Liebe zur Welt der Perlen, der sie ihre Kreativität und Leidenschaft seit mehr als 20 Jahren widmet. 

Seit 2010 besteht das Label YANA NESPER offiziell. Der hochwertige Perlenschmuck, kreiert durch Designerin und Künstlerin Yana, nahm damit seinen Anfang als eigenständige Firma. Doch die Unternehmensgeschichte von YANA NESPER als Label reicht wesentlich weiter in die Vergangenheit. Sie nimmt ihren Anfang bereits eine ganze Generation zuvor, in ihrer eigenen Kindheit und Jugend und in der Geschichte ihrer Schwiegerfamilie. Diese von Familientradition geprägte Firmengeschichte über den YANA NESPER Perlenschmuck erzählen wir in diesem Blogartikel. 

Reinste Perlen aus erster Hand - seit mehr als 50 Jahren

Im Jahr 1970 gründeten Heinz und Ilse Nesper ein Unternehmen zum Import von Zuchtperlen. Nach seinem Abitur und einer Banklehre fing Heinz Nesper zuerst als Reisender für einen Pforzheimer Schmuckfabrikanten an - die perfekte Berufswahl für den sprach- und reisebegeisterten Heinz. Nach einiger Zeit im Vertrieb für Zuchtperlen tätig, entschlossen er und seine Frau Ilse bald, ihr Glück selbstständig im Perlenhandel zu versuchen.

Der außergewöhnliche Beginn einer langen Reise

Im selben Jahr, 1970, flogen die beiden erstmals nach Japan. Gern erinnern sie sich an diese erste Reise nach Tokyo, denn sie begann mit einem ganz besonderen Ereignis: Im Taxi vom Flughafen zum Hotel hatte Heinz Nesper versehentlich seinen Aktenkoffer auf der Rückbank vergessen, darin die Pässe, Flugtickets, das Lieferanten-Adressbuch, Kundenwunschliste und ihr gesamtes Erspartes und Bargeld - der Traum drohte zu platzen, bevor er überhaupt begonnen hatte. Doch zu Heinz und Ilses Überraschung kehrte der Taxifahrer zurück, überreichte mit weißen Handschulhen den wertvollen Aktenkoffer und lehnte mit einer Verbeugung den Finderlohn ab. Ohne seine Aufrichtigkeit wäre Heinz und Ilses Vorhaben nie Wirklichkeit geworden und bis heute ist Ehrlichkeit das Fundament des Unternehmens. Nur durch die Ehrlichkeit gelang es Heinz und Ilse, über die vielen Jahre hinweg das dringend benötigte Vertrauen aufzubauen, das es braucht, um mit japanischen Perlenzüchtern erfolgreich Geschäfte machen zu können. "Only years count in the Far East."

Durch den damals noch unerschlossenen Markt für Zuchtperlen in Deutschland gelang es Heinz und Ilse Nesper, sich schnell zu etablieren. Persönlicher Kontakt und weitere Besuche auf den Perlenfarmen garantierten ihnen die beste Qualität jeder Perlenernte aus erster Hand. Es dauerte nicht lange, bis Heinz und Ilse Nesper tiefe Kenntnisse über die Perlenzucht und Perlenqualität erlangten. Die weltbesten Perlen suchte Heinz Nesper stets persönlich und vor Ort aus, um diese dann fachgerecht in Deutschland an Juweliere und Schmuckmacher weiterzugeben. 

6 Monate auf der Perlenfarm

Mittlerweile als einer der wichtigsten Zuchtperlenimporteure bekannt, wuchs das Unternehmen der Nespers weiter. Sohn Frank Nesper entschloss sich Anfang der 90er Jahre ebenso, dem Weg seiner Eltern zu folgen. Als erster Europäer überhaupt arbeitete Frank Nesper 1992 auf der japanischen Perlenfarm von Tasaki Shinju. Dabei lernte er weit mehr über die Perlen als nur ihre Qualitätskriterien: von der Behandlung und Pflege der Austern, über die Ernte, bis hin zum Einsetzen der Perlmuttkerne in die Austern. Als Trainee auf der Perlenfarm in Shikoku schlief er - wie alle Mitarbeiter - sechs Monate lang auf Tatami-Matten aus Reisstroh und ernährte sich von Seegras und rohem Fisch. Tagsüber operierte er Perlenaustern, pflegte und versorgte sie nach der Operation, sortierte die Rohware nach der Ernte, bohrte Löcher in die Perlen und stellte Perlenstränge zusammen. Damit durchlief Frank Nesper in Japan alle Stationen der Perlenzucht. Bis heute macht ihn das zu einer der außergewöhnlichsten Personen am Schmuckmarkt, auf dem nur wenige Menschen die Entstehungskette ihrer Schmuckstücke so tiefgründig erkundet haben wie die Familie Nesper.

Im Jahr 1993 stieg auch Yana ins Familienunternehmen ein. Zu viert wurden Zukunftspläne geschmiedet und weiter die feinsten Perlen der ganzen Welt begutachtet und ausgewählt. Seit nunmehr 40 Jahren ist die Leidenschaft für Perlen nun Tradition in der Familie Nesper; heute leiten Frank und Yana Nesper das Unternehmen selbstständig in zweiter Generation.

Yanas Geschichte

Der zweite, wesentliche Teil der Firmengeschichte ist Yanas eigenes Leben. Genauso wie die Perlen selbst gehören zu den außergewöhnlichen Designs der YANA NESPER Marke vor allem Yanas Designkünste, ihre Ideen und ihre Kenntnisse über Eleganz und Accessoires. 

Yana Nesper stammt aus der ukrainischen Großstadt Mykolajiw, wo sie aufgewachsen ist und studiert hat. Bereits jung genoss sie eine klassische Klavierausbildung, liebte das Reisen und interessierte sich für Mode, Schönheit und Trends. Die natürliche Eleganz, die Yana der Marke und insbesondere den Perlen zuschreibt, verkörpert sie auch selbst und in ihren klugen Schmuckdesigns. Zugleich bringt Yana eine einzigartige Raffinesse in ihre Marke: durch ihr Schiffsbau-Ingenieurstudium wendet Yana ihr räumliches Talent an und konstruiert Schmuckstücke, die wandelbar und vielseitig sind. Das Kernziel der Schmuckmarke ist und bleibt, Eleganz und Schönheit durch ihren Perlenschmuck zu versprühen: 

“Ich möchte Schmuck kreieren, von dem ich weiß, dass er die Trägerin ein Leben lang begleiten wird, von dem ich weiß, dass er ihr jedes Mal Freude bereitet, wenn sie ihn trägt – sei es jeden Tag oder nur einmal für einen besonderen Anlass. Ich bin davon überzeugt, dass ein schöner Ohrring, eine schöne Halskette oder ein Armband für eine Frau viel mehr ist als nur ein Accessoire: Es kann eine Erinnerung oder ein Auslöser sein, sich am besten, am schönsten und am elegantesten zu fühlen; dieses Gefühl wünsche ich jeder Frau, die Perlen trägt.”

Das YANA NESPER Label bis heute

Auf diesen Grundpfeilern - den hochwertigen Perlen der Nespers und Yanas Persönlichkeit - fußt das Designer Schmucklabel YANA NESPER. Dabei haben sich auch in den über zehn Jahren seit seinem Bestehen gewisse Grundwerte nicht geändert. Das ist beispielsweise die natürliche Eleganz, die jeder Perle und zugleich jedem Schmuckdesign innewohnt. Perlen sind dezenter Luxus mit Klasse und Stil, ganz gleich in welchem Schmuckstück.

Frühe Designs, die Yana erstmals unter der Schmuckmarke YANA NESPER 2010 herausbrachte, spiegelten diese Werte unvergleichlich schön wider: das noch heute in der Kollektion verbliebene, dreireihige Akoyaperlen-Collier, der zarte Perlen-Brillant-Anhänger auf Gelbgold, oder die ersten schlichten Creolen-Designs mit Akoya- und Tahitiperlen. 

Im Vordergrund steht und stand stets angenehme Tragbarkeit, Wandelbarkeit und wunderschönes Design. Auch das Wrapme-Armband war ein frühes, bis heute für YANA NESPER bekanntes Schmuckdesign: das schlichte Armband aus 18 Karat Gold lässt sich wie Memorydraht um Handgelenk oder Arm legen und schmiegt sich dabei mühelos an jede Größe an. In verschiedenen Längen und Farbkombinationen ist es eines von Yanas persönlichen Lieblingsstücken. Wenngleich die ersten Kollektionen sich um ein Vielfaches erweitert haben, so bleibt die Essenz der Marke immer gleich. Die Marke YANA NESPER lebt die Spannung zwischen Tradition und Modernität, zwischen beständigen Werten und modischem Styling - eine einzigartige Kombination, wie nur Perlen sie verkörpern können.

In den 10 Jahren als Schmuckdesignerin konnte YANA NESPER auch große Erfolge feiern: von Design Awards, über Fashion Week Features als auch Auftritte in Presse und Trend Forecasts. Perlenschmuck wird wohl auch weiterhin unter YANA NESPER Geschichte schreiben.

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.