Akoya Perlen - Herkunft, Bedeutung und ihre Qualitäten für die Perlenzucht

Mit der Akoyaperle schlug die Geburtsstunde der modernen Perlenzucht; dort, wo Natur und Wasser noch unberührt und sauber sind, reifen Akoya-Zuchtperlen in der einsamen Abgeschiedenheit einer Auster heran. Diese Auster heißt Pinctada Fucata Martensii, auch vereinfacht Akoya-Auster genannt. 

Mit beinahe perfekten Rundungen und besonders strahlendem Lüster verleihen Akoyaperlen vielen der YANA NESPER Schmuckstücke ihre luxuriöse Eleganz. Nur die schönsten und edelsten dieser Salzwasserperlen werden in der Pforzheimer Perlenmanufaktur zu Schmuck verarbeitet. 

Sind Akoya Perlen wertvoll?

Akoyaperlen zählen zu den Salzwasserperlen. Diese zeichnen sich insbesondere durch ihr sehr hartes, robustes und feinkristallenes Perlmutt aus. Diese natürliche Eigenschaft bringt den unübertrefflichen Lüster, den geheimnisvoll seidigen Glanz, hervor. Auch die Akoyaperle ist für diesen Lüster bekannt: Sie gilt als eine der strahlendsten Perlen, die das Licht vielfach in der Oberfläche bricht und damit besonders stark schimmert.

Im Vergleich zur Tahiti- oder Südseeperle - weitere Perlenarten aus dem Salzwasser - ist die Akoya-Auster relativ klein. Daher bringt sie schon von Natur aus etwas kleinere, dafür jedoch meistens runde Zuchtperlen hervor. Sie wachsen zwischen acht Monate und zwei Jahre lang heran und können mit bis zu fünf Kugel-Nuklei (Perlmuttkerne) bestückt werden – im Durchschnitt sind es zwei Stück pro Auster. 

Als Salzwasserperle, die in aufwendiger Zucht heranwächst, ist sie wie andere Perlen äußerst wertvoll. Von der Einpflanzung des Perlmuttkerns bis zur Ernte weiß niemand, ob darin auch wahrlich eine schöne Perle heranwächst. Und von jenen Austern, die tatsächlich Perlen hervorbringen, sind nur wenige in absoluter Spitzenqualität als Edelsteine verwendbar. Jede Akoya Perle ist also ein wertvolles Unikat, und keine gleicht der anderen.

Woher kommen Akoya Perlen?

Ihren Klassikerstatus hat die Akoyaperle durch ihre besondere Geschichte erreicht: obwohl die Pinctada Fucata Martensii, also die Auster, ursprünglich in Indien beheimatet war, so gelangte sie durch den regen Handel in Asien im späten 19. Jahrhundert vermehrt nach Japan

Dort gelang Kokichi Mikimoto dann als einem der ersten die erfolgreiche Züchtung. Die Gewässer dort hatten die perfekten Bedingungen für die Austern, um zu florieren. Er brachte sein Zuchtverfahren und die Perlen erfolgreich auf den Markt - auch heute noch ist seine Arbeit die Basis für die Perlenzucht. Damit gilt die Akoyaperle sozusagen als “Mutterperle” aller modernen Zuchtperlen.

Wie sehen Akoya Perlen aus?

Charakteristisch für die Akoyaperle ist wie bereits erwähnt ihr einzigartiger, intensiver Lüster: Die Farbe von Akoyaperlen ist Weiß mit einem irisierenden Hauch von Rosé, manchmal auch silbern oder gar grünlich. 

Die Größe der beliebten Perlenart variiert zwischen 2 und 10 mm. Das ist relativ klein für Zuchtperlen - Südseeperlen können einige Zentimeter groß werden! Das liegt jedoch an der von vornherein kleinen Auster, in der die Akoyaperle heranwächst.

Welche Bedeutung haben Akoya Perlen? 

Wie andere Perlen auch steht auch die Akoyaperle in erster Linie für pure, natürliche Eleganz. Als einziges Juwel, das einem lebenden Wesen entspringt, wohnt ihr ein besonderer Zauber inne. Auch ihre Verbindung zum Ozean gibt ihr Tiefe und besondere Einzigartigkeit. 

Für Brautschmuck sind Akoyaperlen ebenfalls besonders gefragt: die elegante Perle mit intensivem Lüster passt ideal zu den Hochzeitskleidern und der wunderbaren Eleganz einer Braut. Wir haben über Perlen und deren Bedeutung für die Hochzeit bereits in einem früheren Blogartikel berichtet.

Was macht Akoya Perlen aus?

Zusammenfassend sind es wohl diese 5 Dinge, die japanische Akoya Perlen zu einer ganz besonderen Perlenart machen:

  1. Besonders Intensiver Lüster

  2. Klein wegen der kleinen Auster, aber oft fast perfekt rund in ihrer Form

  3. Kühl weiße, silbrig bis rosé schimmernde Farbe

  4. Äußerst elegant und beliebt für Brautschmuck

  5. Gilt als “Geburtsperle” der modernen Perlenzucht

 

 

 

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